Das spanische Gesundheitsministerium hat die „Cannabis-Monographie 2025: Konsum und Folgen“ veröffentlicht, eine aktualisierte Analyse der sich wandelnden Cannabiskonsum-Muster in Spanien sowie deren soziale und gesundheitliche Auswirkungen.

Quelle: OEDA. Umfrage zum Drogenkonsum in der Sekundarbildung in Spanien
Die Cannabis-Monographie 2025 wurde von der Regierungsdelegation für den Nationalen Drogenplan des spanischen Gesundheitsministeriums erstellt. Eines der wichtigsten Ergebnisse des Berichts ist der stetige Rückgang des Cannabiskonsums bei Jugendlichen. Im Jahr 2004 gaben 25% der Sekundarschüler im Alter von 14 bis 18 Jahren an, in den letzten 30 Tagen Cannabis konsumiert zu haben. Bis 2023 sank dieser Wert auf 15%, was einen deutlichen relativen Rückgang von 40% bedeutet. Dieser Trend könnte auf eine Verhaltensänderung bei Jugendlichen und eine veränderte Wahrnehmung von Risiken hinweisen — möglicherweise beeinflusst durch Präventionskampagnen, Veränderungen im sozialen Umfeld und ein gestiegenes Bewusstsein für die negativen Effekte von Cannabis. Zudem können soziokulturelle Faktoren nicht ausgeschlossen werden, darunter das Aufkommen neuer psychoaktiver Substanzen und eine Verschiebung hin zu Produkten, die als weniger schädlich wahrgenommen werden — Faktoren, die die Konsummuster in dieser Altersgruppe verändern könnten.
Dieser Rückgang steht im Gegensatz zu stabilen Verbrauchsniveaus bei Erwachsenen. Unter den Menschen im Alter von 15 bis 64 Jahren geben 12% an, im letzten Monat Cannabis konsumiert zu haben, eine Zahl, die in den letzten Jahren relativ unverändert geblieben ist. Der tägliche Konsum ist zwar in den letzten Jahren leicht angestiegen, bleibt jedoch mit etwa 2,5% niedrig.
Der Bericht hebt außerdem den deutlichen Anstieg der Konzentrationen von Tetrahydrocannabinol (THC) hervor — der primären psychoaktiven Substanz in Cannabis. Im Jahr 2023 erreichten die THC-Werte in Haschischproben 29% und in Kräutercannabis 12,6%, was deutlich höhere Werte sind als in den vergangenen Jahrzehnten.
Neue Konsummethoden — wie essbare Produkte und E-Liquids — sowie das schnelle Aufkommen synthetischer Cannabinoide sorgen ebenfalls für Besorgnis. Die Vielfalt und chemische Variabilität dieser neuen Produkte erschwert zudem die Regulierung.

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